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11. Dezember

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Wichtelzuwachs!

Ein weiterer künstlerischer Wichtel hat sich unserer Truppe dazu gesellt und mit einer Reihe von Zeichnungen gewedet. Ihr kennt sie bereits vom letzten Jahr, natürlich geht es um die wundervolle Ann. Die Zeichnungen von ihr zum bewundern und für Lacher in dieser Zeit findet ihr in den nächsten Tagen im Kalender. Wenn ihr sie auf Fanfiktion auskundschaften möchtet, haben wir sie euch vorne auf der Wichtelseite eingelinkt. Vielen, vielen Dank, Ann! Es sieht wundervoll aus. Macht euch auf was gefasst :)

Starbucks-Fails

Eine Reihe by Ella

 

 

„Kaffee Schwarz für BELLEDARCO.“

„Das klingt wie ein böser Schwarzmagier“, sagte Erin.

Janessa hob eine Augenbraue. „Das klingt eher wie ein Porno-Name. Belledarco und das Schwert der Leidenschaft. Belledarco und die Lanze der Lust.“

„Bitte“, flehte Erin. „Bitte, hör auf.“

Unter dem Gelächter seiner Schüler trat Mr DelDesincourt nach vorne, ließ den Applaus über sich ergehen und reihte sich dann mit seinem Cup wieder in die Masse ein.

„Belledarco“, spottete die kleine Hayato.

„Wissen Sie… eigentlich find ich das gar nicht so schlecht. Ich sollte mir das merken. Falls ich mal aus Gründen den Namen wechseln muss.“

„Haben Sie was angestellt, Valentin?“

Ein langer Blick streifte über den Haufen Schüler.

„Ne“, erwiderte DelDesincourt. „Noch nicht.“

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Die Persönlichkeitstestung der Behörde

Eine Reihe by Ivy

Der Persönlichkeitstest lässt seine Ergebnisse in vier Temperamente von Personen unterteilen: Die Idealisten, die Kreative, die Rationalisten und die Wächter.

(Part 9/14)

 

Gruppe 3: RATIONALISTEN

Häufigkeit:ca. 7 % der Menschen

Basisfunktion: Intuitives Denken

Typ 9: INTP - Der PHILOSOPH

Folgende Schüler wurden als DER PHILOSOPH kategorisiert:

John Wood

Weihnachtsbriefe

by Franzi

 

 

Nachdem dieses Jahr wohl keinem, weder Schüler noch Lehrer, als eines der besten in Erinnerung bleiben würde, hatte sich Luca DeLuce etwas Besonderes für seine Schützlinge überlegt: Jeder Schüler sollte einen persönlichen Brief mit Weihnachtsgrüßen bekommen. Vielleicht war der Brief an sich nicht unbedingt sehr originelle, doch das, was ihnen beigefügt war, sollte den Schülern eine Freude bereiten. Denn so sollte jeder einen Zweizeiler erhalten, der perfekt auf ihn zugeschnitten war. DeLuce war der Meinung, dass die Schüler es verdient hatten, dieses Jahr mit einem Lächeln und einer schönen Erinnerung an das letzte Schuljahr zu beenden. Und so, sinnierte er, hätten die Lehrer fernab von Rügen und Tadeln die Chance, ihren Schützlingen ein paar nette Worte über deren Persönlichkeit, Fortschritte oder Erfolge des vergangenen Jahres mit auf den Weg zu geben. Also machte DeLuce sich ans Werk, druckte die Schülerliste aus und begann, die Liste zu zerschneiden, so dass er am Ende eine Vielzahl von kleinen Zetteln in der Hand hielt, auf denen jeweils ein Schülername stand. Entzückt über seine Idee faltete er die Zettel zusammen, verstaute sie in einer Dose und machte sich daran, seinen Kollegen von seiner Idee zu erzählen. Wie erwartet fiel die Reaktion bei den Kollegen teilweise ernüchternd aus. Doch DeLuce ließ sich von seiner Idee nicht abbringen, zeigte seinen Kollegen gegenüber ein erstaunliches Durchsetzungsvermögen und zwang jeden der Anwesenden, eine gewisse Anzahl an Zetteln zu ziehen. Viele Lehrer waren aufgrund der äußeren Umstände und der bevorstehenden Weihnachtsferien nicht mehr vor Ort oder wollten aktuell nicht erreicht werden und ignorierten jegliche Kontaktaufnahme rigoros (wie Großhexe Wyn höchstpersönlich). Letztlich hatte DeLuce es jedoch geschafft, die Zettel gerecht zwischen dem genervt dreinsehenden Valentin DelDesincourt, einer kurz vor der Explosion stehenden Mrs. Hayato und dem vorfreudig, wenn nicht gar diabolisch lächelnden Henry Lavender sowie ihm selbst aufzuteilen.

Und so kam es, dass kurz vor Weihnachten persönlich verfasste Weihnachtsgrüße ihren Weg zu den Aldcrest-Schülern fanden.

Dabei hatte jeder der Lehrer eine andere Herangehensweise, um den perfekten Zweizeiler für die ausgelosten Schüler zu finden. Henry Lavender hatte es sich in seiner Wohnung im Ortskern von Aldcrest gemütlich gemacht. Die Weihnachtsdekoration war wie jedes Jahr bereits im Oktober ausgepackt worden und das erste, was er tat, als er nach Hause kam, war das Einschalten all der bunt leuchtenden Lichterketten. Sein liebstes Deko-Element war eine Statur aus Plastik, bei der eine sich auf dem Strand räkelnde Santa Claudia oben ohne „Feliz Navidad“ sang. Umgeben von einem rötlichen Licht und den Duft unzähliger Räucherstäbchen in der Nase, wagte Henry sich an seinen ersten Kandidaten. Wäre es nach ihm gegangen, hätte er sich nur um die Damen des Hauses gekümmert, mit Frauen konnte er einfach so viel besser umgehen, doch wie das Schicksal es wollte, hatte der Frauenschwarm auch zwei Herren der Schöpfung gezogen, bei denen es ihn schaudern ließ: Cadan Angel Sullivan und John Wood.

Ohne lange nachzudenken, schrieb er auf, was ihm zu Cadan als erstes in den Sinn kam:

„Langes Engelshaar in schwarzen Locken, das haut wohl jede Dame von den Socken.

Ich wünsche dir fürs kommend‘ Jahr weiterhin so prächtg’es Haar.“

Zufrieden signierte Henry den ersten Brief und trank einen großen Schluck Wein direkt aus der Weinkaraffe, in der Hoffnung, dass die Muse ihn nicht so schnell verlassen würde. Denn als nächstes galt es wieder einem Herren ein Briefchen zu schreiben. In dem Moment als Henry den Stift ansetzen wollte, kam ihm der Flurtratsch der Schule in den Sinn. Hatte er nicht einmal vernommen, dass John Wood romantische Gefühle für die Tochter der Großhexe hegte? Er schmunzelte.

„Wie ich hörte, hast du großes Glück bei den Damen, doch lass dir eines gesagt sein:

Verstreue niemals zu schnell deine Samen.“

So langsam hatte Henry das Gefühl, dass er sich immer mehr in der Rolle des Dichters einfand, er war der Meinung, dass seine Texte durchaus Ähnlichkeiten zu denen von Goethe, Schiller und wie sie sonst noch alle hießen, aufwiesen. Und zumindest in einer Sache war er seinen Dichterkollegen überlegen: Er gab die besten Tipps im Thema Liebe und sah dabei auch noch unverschämt gut aus.

Der nächste Name auf seiner Liste zeugte von einer große Aufgaben, wie er fand, denn für Charity Fairclough hatte er eine ganz besondere Lebensweisheit parat. In gewisser Weise war er hier als Amor unterwegs, hatten doch auch die Gerüchte über Charity und dem von nun an entstellten Liam Green einen Weg zu ihm gefunden:

„Romantische Märchen kommen nie aus der Mode, denn zu Weihnachten werden Träume wahr; glaub mir, die Schöne und das Biest kommen sich bald ganz nah.“

 

Dieser Vergleich kam ihm durchaus passend vor und so wurde Henry sich immer sicherer in seinem Tun, war er sich seinem Lehrauftrag doch zur Gänze bewusst. Er hätte ihn nicht ernster nehmen können, als er den Zweizeiler für die nächste Herzdame, Katherine Rothe, zu Papier brachte.

„Dunkles Haar, bringt dir die Männer ganz nah; ein Engel auf Erden, der eines muss lernen:

Darfst niemals mit deinen schönen Reizen geizen.“

Zu guter Letzt entfaltete er den letzten seiner Zettel und atmete erleichtert auf, als sich eine weitere Dame dahinter verbarg. Nun galt es, Evelyn Green ein paar Zeilen zu widmen. Über Feen sagte man sich, dass diese besonders verführerisch waren, und das musste er Evelyn nahe legen, jetzt, wo sie wie ihr Bruder so malträtiert aussah und einen Hoffnungsschimmer mehr als nötig hatte.

„Von Mystik umgeben, ein Funkeln in den Augen, wollen sie dir dein Herz rauben, damit du sie niemals vergisst in ihrer Schönheit. Ja, Feen lassen dich niemals mehr gehen.“


 

Zufrieden legte Henry Lavender den Stift beiseite und betrachtete sein Werk. Er hätte noch stundenlang weiterdichten können und begann sich ernsthaft zu überlegen, ob das nicht eine gute Alternative zu seinem stressigen Lehrerberuf wäre. Dichter, Vermittler von romantischen Liebesgedichten, mit denen er die Herzen der Damen im Sturm erobern würde. Wenn das mal keine guten Aussichten für seine Zukunft waren.

 

Aldcrest-Instagram

Eine Reihe von der Prinzessin

Elijah Morgans Instagram-Profil

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